Montag, 1. Dezember 2014

Digital Marketing in Practice 03 – Interview mit einem Online Marketing Manager

Willkommen zum finalen Teil der Serie Digital Marketing in Practice mit dem Online Marketing Manager Erik Blatter.

User Generated Content beschreibt Inhalte im Web, die von den Nutzern oder Kunden selber erstellt werden. Was für Erfahrungen konntest du in diesem Bereich machen?

Erik Blatter Bis anhin haben wir in unserer Strategie noch nicht explizit mit User Generated Content gearbeitet. Natürlich fragen wir über unsere Kanäle immer wieder einmal nach Feedback unserer Community oder fordern sie in Zusammenhang eines Wettbewerbs zum Erstellen von Inhalten auf.  Vielleicht hast du schon von der Formel 90% sind Zuhörer, 9% sporadische Teilnehmer und 1% Heavy User gehört. Da kannst du dir selber ausrechnen, dass es eine relativ grosse Fangemeinschaft braucht, um in den Genuss einer aktiven Fanbasis zu kommen, die rege Content publiziert.
Die meisten Feedbacks und Anfragen erhalten wir über Twitter. Die Twitter User sind sehr aktiv. Darunter hat es viele Influencer, die sehr kommunikativ sind und andere beeinflussen. Bei Facebook hingegen, hat es viele passive User, die lediglich konsumieren, selber jedoch keinen Content erstellen.

Kannst du uns kurz zusammengefasst die Erfolgskomponenten nennen, die du dem Leser mitgeben willst?

Erik Blatter Bei den Berührungspunkten, die wir mit dem Kunden auf Social Media haben, ist der Content elementar. Wird der Blog zum Beispiel rein zu Werbezwecken genutzt, verliert er den Nutzen für die Zielgruppe. Social Media ist kein Werbekanal. Es geht um Dialog auf Augenhöhe mit der Zielgruppe und darum, dem Gesprächspartner einen Mehrwert zu bieten – ihn mit nützlichen Informationen rund um mein Themengebiet zu bedienen.

Social Media wirkt auf allen Ebenen im AIDA Modell. Über Social Media kann man sowohl Aufmerksamkeit, Interesse als auch ein Verlangen bewirken. Bestimmt lassen sich auch Konzepte finden, die direkt auf den Abverkauf wirken. Ich erachte Social Media vor allem als sehr geeigneten Kanal, um mit interessanten und unterhaltenden Inhalten, potenzielle Kunden näher an mein Unternehmen und mein Angebot heranzuziehen. Und beispielsweise zu Newsletter-Abonnenten zu konvertieren.

Für mich erscheint es auch als wichtig, dass neben dem Kontakt über Social Media auch offline Berührungspunkte zur Community und deinen Zielkunden entstehen. So wird man greifbar und erlebbar. Beispielsweise mit eigenen Events oder dem Sponsoring von Events, wo ich auf meine bereits vorhandene Community treffe.

Auch das Prinzip  „Geben und Nehmen“ erachte ich als zentral. Es geht darum, dass ich mein Gegenüber ernst nehme und nicht einfach nur profitieren will. Kritik sollte man stets offen gegenüberstehen, ernst nehmen und darauf reagieren.

Danke Erik für deine ausführlichen Schilderungen und Tipps. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg als Online Marketing Manager bei Printzessin.ch.

WETTBEWERB:

Nun gilt es schon die dritte und letzte Aufgabe der dreiteiligen Serie „Digital Marketing in Practice“ zu lösen. Beantwortest du alle drei Aufgaben richtig, kannst du einen exklusiven Ausdruck (zweifach) deiner Bachelor-Thesis gewinnen, gesponsert von Printzessin.ch!

3. Aufgabe: Wie heisst der Titel des Blog Posts vom 28.11.2014 auf printzessin.ch? Der erste welcher uns hier die Antwort auf die Frage und die anderen beiden Aufgaben dieser Serie (Practice 01 und Practice 02) gelöst hat, gewinnt!


Na dann liebe Mitstudierende:  Der schnellste gewinnt!

Kommentare:

  1. Die Antwort lautet:

    Weihnachts-Aktion 2014: jeden Tag 50% Rabatt auf einer ausgewählten Designvorlage

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  2. Jeah!
    Wir gratulieren Roy Müller für die richtige Antwort!
    Somit hat er wie versprochen den gratis Ausdruck seiner Bachelor Thesis gewonnen.
    Herzlichen Dank fürs Mitmachen!
    Herzlichen Dank auch an Printzessin.ch unseren Sponsor.

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